Wenn die Nachricht wichtig ist, wird sie mich finden: Inhaltliche Relevanz und Plattform – wie erreicht man die junge Zielgruppe?

Wenn die Nachricht wichtig ist, wird sie mich finden: Inhaltliche Relevanz und Plattform – wie erreicht man die junge Zielgruppe?

Ob im Fernsehen, Radio, Print oder Online – die klassische Politikberichterstattung hat es schwer, ein junges Publikum zu erreichen. Laut dem Branchenmagazin Media Perspektiven sehen 14- bis 29-Jährige gerade mal drei Minuten am Tag TV-Nachrichten. Das Interesse an der Zeitungslektüre ist in dieser Zielgruppe seit Jahren rückläufig. Einzig die Nutzung des Internets steigt; aber selten interessiert hier die klassische politische Berichterstattung. Dabei verlieren Jugendliche die sie umgebende Gesellschaft und deren Probleme nicht aus dem Blick. Umwelt- und Energiepolitik, Armut, Gewalt oder Benachteiligung – für diese Themen interessieren sich Jugendliche im Alltag, in den Medien und in der Schule, wie eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung belegt. Ist die klassische Politikberichterstattung für Jugendliche uninteressant, weil sie andere thematische Schwerpunkte setzt? Welche politischen Themen sind für Jugendliche interessant und werden diese ausreichend von den Medien beleuchtet? Wie müssen diese Themen journalistisch aufbereitet sein? Brauchen wir mehr und spezielle politische Medien für Jugendliche – gerade im Bereich des Social Media?


Moderation

Martin Fuchs
Martin Fuchs
Politikberater, Blogger

Talk-Gäste

Franziska Kues
Studentin der Rechtswissenschaften und Stipendiatin der journalistischen Nachwuchsförderung der KAS (JONA)
Michael Hartung
Geschäftsführer Yaez Verlag GmbH
Tina Leskien
Projektleiterin politikorange bei Jugendpresse Deutschland e.V.
Nadine Schön MdB
Stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Eva Radlicki
Leiterin der Kinderinfoprogramme des ZDF